Achtung wichtige Information zur online Abgabe der Fangmeldungen



Hallo,
vielen Dank an alle, die bisher in den letzten beiden Jahren bereits die Online Abgabe der  Fangmeldung genutzt haben. Leider können wir diesen Winter die Online Fangabgabe nicht im  gewohnten Umfang durchführen. Die bisherige Version wird durch eine neue verbesserte Version  ersetzt. Das neue System befindet sich bereits im Testbetrieb, wir können aber nicht jedem Mitglied  einen Testzugang zur Verfügung stellen. Um daher eine Sperre durch die Nichtabgabe der  Fangmeldung zu vermeiden, gebt Ihr bitte die Fangmeldung bis zum 1. Dezember schriftlich bei  Andreas Przygoda ab. Wir werden Euch informieren, sobald das neue System für alle zur Verfügung steht.
Vielen Dank für Euer Verständnis!


Änderung LFischG


28.09.2018
Der schleswig-holsteinische Landtag hat am 26.09. durch Beschluß das LFischG geringfügig geändert, insbesondere § 39. Aus der Formulierung

„Im Rahmen der ordnungsgemäßen Fischerei sind insbesondere verboten (…) 3. das Fischen mit der Handangel, das von Vornherein auf das Zurücksetzen von gefangenen Fischen ausgerichtet ist (Catch & Release)“
wurde

„Im Rahmen der ordnungsgemäßen Fischerei sind insbesondere verboten (…) 3. das Fischen mit der Handangel, das nur auf das Zurücksetzen von gefangenen Fischen ausgerichtet ist.“.

Einige schließen daraus, daß jetzt das Zurücksetzen maßiger Fische erlaubt sei. Tatsächlich hat sich aber nichts praktisch geändert. Man durfte einerseits schon vorher maßige Fische zurücksetzen, die man aus sachlichen Gründen (!) nicht verwerten wollte oder konnte. Und andererseits darf man auch jetzt, nach der Änderung, nicht ausschließlich mit dem Ziel des Zurücksetzens angeln. Allerdings schafft die neue Formulierung mehr Rechtsklarheit.

Außerdem wurden in § 44 Fischereiaufsichtsassistenten mit bestimmten Befugnissen ausgestattet.

Bedauerlich ist, daß die zahlreichen Vorschläge des LSFV zur Verbesserung des Gesetzes ohne erkennbare Begründung nicht aufgenommen worden sind. So können etwa Angler aus anderen Bundesländern in Schleswig-Holstein angeln, wenn sie einen Fischereischein besitzen, der nach ihrem Landesrecht gar nicht (mehr) gültig ist. Mit einem einzigen Wort hätte man das klären können, aber das war offenbar nicht gewollt.

Vom LSFV-SH


Blankaalfangverbot für Angler

Moin Moin,
bitte beachten, gilt ab heute

Blankaalfangverbot für Angler
28.09.2018
Ab dem 1. Oktober 2018 gilt nun ein Blankaalfangverbot für die Angler im Einzugsgebiet der Elbe.
Der LSFV hat sich bereits auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung mit dem Thema beschäftigt und einstimmig einen Vorschlag unterbreitet. Diesen hat das Ministerium (MELUND) nur teilweise übernommen. Dazu teilt das MELUND mit:
"Abweichend von Ihrem Vorschlag ist es dabei erforderlich, den Schutz auf alle Blankaale, also ohne Festlegung eines Maximalmaßes, zu beziehen. Nur so ist es gewährleistet, dass eine mit der in den Küstengewässern vom 01.11. bis 31.01. für alle Aale > 12 cm festgesetzten Schonzeit „gleichwertige“ Maßnahme getroffen wird. Der oberen Fischereibehörde liegen dafür auf der Grundlage der Umsetzung der Landesaalverordnung erhobene Daten zum Anteil der Blankaale am Gesamtfang über die letzten Jahre vor, so dass der gleichwertige Effekt dieser Maßnahme rechnerisch belegt werden konnte. Ihr Vorschlag eines Maximalmaßes von 75 cm hätte dagegen nur einen kleineren Teil der Blankaale geschützt und war daher nicht umsetzbar. Um eine Ungleichbehandlung zwischen Erwerbs- und Freizeitfischerei (die teilweise auch mit berufsfischereilichen Geräten erfolgt) zu vermeiden, haben wir uns entschlossen, eine allgemein gültige Blankaalschonzeit für alle Nutzer dieser Art im Elbesystem zu erlassen. (...) Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, dass der ICES seit vielen Jahren fordert, die anthropogene Sterblichkeit beim Aal möglichst auf null zu reduzieren. (...) Leider ist es nicht gelungen, zur Umsetzung der „Joint Declaration“ eine einheitliche Regelung mit allen Anrainerländern der Elbe zu finden - zu verschieden sind dafür die aktuellen landesrechtlichen Ausgangssituationen. Daher wird es nach derzeitigem Stand zu einem Bündel unterschiedlicher Maßnahmen in den Ländern kommen - von einer reinen 1:1-Übernahme der Küstenschonzeit auf Binnengewässer über die Einführung von Bag Limits für Angler und Küchenfenstern für alle Nutzer bis hin zu einer Erhöhung des Mindestmaßes (...)."
Die Allgemeinverfügung wird für vier Monate gelten und am 31.01.2019 wieder außer Kraft treten.
Nachfolgend der genaue Text der Allgemeinverfügung.
1. Zum Schutz des Bestandes des Europäischen Aals (Anguilla anguilla) wird eine Schonzeit von Blankaalen (nachfolgend Schonzeit) eingeführt.
2. Als Blankaal im Sinne dieser Allgemeinverfügung gilt ein zur Laichwanderung bereiter Aal, der nach allgemeinem Verständnis aufgrund äußerlicher Merkmale (silbrig bis goldbraun metallische Färbung, Farbkontrast zwischen dunkler dorsaler und silbrig-weißer ventraler Köperhälfte und vergrößertem Augendurchmesser relativ zur Körperlänge) offenkundig als Blankaal erkannt werden kann.
3. Die Schonzeit gilt für den Zeitraum 01. Oktober 2018 bis 31. Januar 2019.
4. Die Schonzeit gilt in zur Flussgebietseinheit Elbe gehörenden Küstengewässern gemäß § 2 Abs. 2 Landesfischereigesetzes, sofern sie nicht unter den Geltungsbereich des Gesetzes zur Regelung der Seefischerei und zur Durchführung des Fischereirechts der Europäischen Union (Seefischereigesetz), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3188), fallen, und in zur Flussgebietseinheit Elbe gehörenden offenen Binnengewässern gemäß § 2 Abs. 3 in Verbindung mit §2 Abs. 4 Landesfischereigesetz. Die Abgrenzung der Flussgebietseinheit Elbe ist in der Anlage 1 der Landesverordnung über die Ausübung der Aalfischerei dargestellt.
5. Es ist verboten, während der Schonzeit gefangene Blankaale, sich anzueignen, anzulanden, zu befördern, zu verkaufen oder anderweitig zu verwerten.
6. Werden während der Schonzeit Blankaale gefangen, sind diese nach guter fischereilicher Praxis vom oder aus dem Fanggerät zu befreien und unverzüglich frei in das Fanggewässer zurückzusetzten, ohne Rücksicht darauf, ob sie unverletzt, verletzt oder tot sind.
7. Werden, während der Schonzeit, Blankaale, zusammen mit anderen Fischen gefangen, sind sie von diesen zu trennen und unverzüglich frei in das Fanggewässer zurückzusetzen, ohne Rücksicht darauf, ob sie unverletzt, verletzt oder tot sind.
Die obere Fischereibehörde kann Ausnahmen von den hier genannten Regelungen für wissenschaftliche Zwecke oder aus Gründen des Aalschutzes auf begründeten Antrag genehmigen.
Diese Allgemeinverfügung gilt am Tag nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung im Amtsblatt Schleswig-Holstein als bekannt gegeben. Sie gilt bis zum 31. Januar 2019. Die Begründung dieser Allgemeinverfügung kann im Dienstgebäude der oberen Fischereibehörde, im Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek, eingesehen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Matzellus


Scotty-Boxen: Neue Wege für die Zukunft der Meerforelle

Scotty-Boxen: Neue Wege für die Zukunft der Meerforelle
Jedes Jahr im Herbst steigen viele Salmoniden wie Lachse und Meerforellen aus dem Meer zum Laichen die s...chleswig-holsteinischen Flüsse wie Stör, Bramau, Treene und Trave hinauf

Hier geht es zum Bericht Der Fisch & Fang


Hier ein 2ter Bericht aus einer anderen Tageszeitung.
Auf diesem Wege möchte ich mich einmal bei unseren Mitgliedern Sarah Sassi, Rüdiger Armutat, Christoph Reil, Andreas und Florian Przygoda für die aktive Hilfe in Aukrug bedanken.

Gruß Thomas


Moin hier ein Zeitungsbericht über die Arbeit im Bruthaus Aukrug


NEU NEU NEU: Online-Abgabe der Jahresfangmeldung

Wichtige Information zur Abgabe der Jahresfangmeldung: Der Service ist ab sofort auch ONLINE unter

www.angelvereine.de

erreichbar.

Einige Mitglieder sind bereits dabei, das System zu testen. Sollten keine Fehler mehr gefunden werden, erhalten alle Interessierten, die uns ihre E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen, ebenfalls eine gesonderte Einladung. Wer also mitmachen möchte, der schickt bitte eine kurze Nachricht über das Kontaktformular auf dem oben genannten Portal.

Weitere Informationen und Unterstützung bekommt ihr außerdem in der facebook-Gruppe unseres Vereins. Ansprechpartner für diesen neuen Service ist unser Mitglied Lars Behrrmann.


Schon zum 2 mal konnten wir den Überschuss des Kellinghusen Cup´s zu gunsten der DGzRS überweisen. Hier die Danksagung.


25.05.2017

Umfangreiche WRRL-Maßnahmen im System Brokstedter Au umgesetzt

geschrieben von Sascha Nickel, Fischereivertreter WRRL-Arbeitsgruppe im BGV 14

Das letzte Treffen der WRRL-Arbeitsgruppe fand diesmal ausnahmsweise nicht in der Geschäftsstelle des Wasser- und Bodenverbandes statt, sondern führte uns raus an die frische Luft: Anlass war die jüngst abgeschlossene Maßnahmenumsetzung in den Bereichen Hardebek-Brokenlander Au und Wiemersdorfer Au. Im April rückten dort nach rund einem Jahr Bauzeit die Bagger ab (wegen des milden Winters sogar deutlich schneller als geplant) und hinterließen anstelle des ehemals stark begradigten monotonen Profils auf 4,8 km einen bunten Mix aus Laufverlegungen, Verschwenkungen, Sohlgleiten, Altarmanstrukturen, Gehölzpflanzungen, Totholzeinbauten, Störsteinen und jeder Menge Kies: Gerade letzterer ist (in richtiger Größe, Menge und an den richtigen Stellen) einerseits enorm wichtig für das Ablaichen unserer winterlaichenden Salmoniden und andererseits auch für das erfolgreiche Aufkommen unserer eingesetzten Forellenbrütlinge, weil auch diese in ihrer ersten Lebensphase noch dringend auf die ganz speziellen Strukturen (u.a. Substrat, Strömung, Tiefe, Breite und Beschattung) im Laichhabitat angewiesen sind. Auch weitere Gestaltungselemente wie das eingebrachte Totholz, lebende Erlenwurzeln und entstehende Kolke können als wertvolle Fischunterstände dienen. Wie schnell das neue Wohnzimmer angenommen wird, entscheiden letzten Endes die Wasserbewohner, aber die geschaffenen Voraussetzungen erscheinen hier günstig -vor allem auch wegen der über die Brokstedter Au geschaffene Duchgängigkeit zur Stör. Auch unter Wasser spielt Barrierefreiheit eben eine entscheidende Rolle. :)

Das Kostenvolumen der Maßnahmen umfasst rund 1,3 Millionen EUR (Fördergelder EU, Land + Kreis), dafür wurde allerdings auch nicht nur sprichwörtlich viel Erde bewegt: 60.000 m³ Bodenverbringung, 15.000 t Kies und Steine verbaut usw.

Link zum Zeitungsartikel: http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Segeberg/Grossenaspe-Wiemersdorf-Renaturierung-beendet-Das-Auenland-kehrt-zurueck

PS: Und falls wer fragt… zu den geplanten Maßnahmen an der Stör gab es nicht viel Neues außer, dass mit weiteren Verzögerungen in der behördlichen Bewältigung des Verfahrens zu rechnen sei. Die (wiederholte) öffentliche Auslegung der Planunterlagen wird durch den Kreis Steinburg voraussichtlich noch vor den Sommerferien (angedacht waren zunächst die Osterferien) erfolgen... Na schauen wir mal!

Beste Grüße zum Vatertagswochenende,

Sascha



Protest auf hoher See gegen Angelverbot

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Zurücksetzen maßiger Fische

Eine halbe Million Glasaale für die LSFV-Gewässer

  Geschrieben von Administrator des LSFV-SH

 Am 21. März ist es wieder soweit. Seit Jahren besetzt der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein (LSFV SH) in großem Umfang mit vorgestreckten Aalen. Nun werden zum zweiten Mal die Pacht- und Eigentumsgewässer des LSFV mit Glasaalen besetzt. Mehr als 165 Kilogramm der gerade mal 0,3 Gramm schweren und 6 bis 8 Zentimeter langen Tiere sollen im Nord-Ostsee-Kanal, im Elbe-Lübeck-Kanal, in der Elbe und in den vier von unserem Verband bewirtschafteten Seen ausgebracht werden. Das entspricht einer Menge von insgesamt etwa 500.000 Stück. Bei dem aktuellen Glasaalpreis haben die Tiere einen Wert von mehr als 50.000 Euro.  Die größten Besatzmengen erhalten der Nord-Ostsee-Kanal (91,3 Kilogramm ) und die Elbe zwischen Geesthacht und Lauenburg (40,3 Kilogramm). Geliefert werden die Aale von einem Fischereibetrieb aus Brandenburg. Es handelt sich um Wildfänge, die von der französischen  Atlantikküste stammen. Ziel des Besatzes ist die nachhaltige Förderung des Aalbestands, der sich in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund einer verringerten natürlichen Zuwanderung auch in den schleswig-holsteinischen Küsten- und Binnengewässern leider eindeutig negativ entwickelt hat. Wir wollen fangen, also müssen wir auch unseren Teil zur Erhaltung der Bestände beitragen!

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Zander-Schonzeit im ELK

Der Erlaubnisschein für den ELK enthält leider zwei voneinander abweichende Informationen, die das Angeln auf Zander betreffen. Einerseits wird auf das LFischG und die BiFVO als Rechtsgrundlagen hingewiesen und die BiFVO bestimmt die Schonzeit nun vom 1. April bis 31. Mai. Andererseits wird eine Schonzeit vom 1. Februar bis zum 30. April genannt. Selbstverständlich kann und möchte der LSFV nicht in Widerspruch zur BiFVO treten. Insofern gilt die Schonzeit bis zum 31. Mai. Da sie dann aber insgesamt sehr lang ausfällt bemühen wir uns derzeit, den Beginn der Schonzeit auf den 1. März legen zu dürfen. Mit neuen Informationen melden wir uns.